23.07.2021 08:00

Dem Süden entgegen

In den Süden müsst ihr, haben Sie gesagt. Da ist es schön warm, haben sie gesagt. Ja war war es auch. Und nass. Am nächsten morgen machten wir uns bei Regen auf Richtung Süden. Erstmal noch schnell eine Datenkarte fürs Handy besorgt und dann ging es weiter zum Dumitor Gebirge. Bei 1600 Metern Höhe riss die Wolkendecke auf und wir hatten einen traumhaften Blick auf die Berge. Richtig schöne Bilder konnten wir schießen. Wir schlängeln uns die Passstraße weiter zum Ort Zabljak. Ausgangspunkt für viele Aktivitäten wie geführte Wanderungen oder Raftig, Mountainbiken und vielen mehr. Der Ort hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen und durch Corona ist auch hier nicht viel los. Im Winter ist dies ein gut besuchter Skiort. Eine kurze Runde durch den Ort und in den örtlichen Supermarkt und weiter geht die Fahrt Richtung Tara Canyon. Hier an der wahnsinnig hohen Tara Brücke hat man einen tollen Blick ins Tal und man kann über den Canyon per Zip-Line schweben. Da es aber ordentlich anfing zu regnen, haben wir uns das für den nächsten Tag gespart. Über die R-10 ging es ca. 25 km weiter die Tara entlang zu einem kleinen Campingplatz. Da es immer noch heftig gewitterte und ein Ende noch nicht in Sicht war, haben wir uns eine kleine Hütte für die Nacht gebucht. War mal ein bisschen mehr Luxus für die Jungs und wir hatten die Möglichkeit unsere frisch gewaschenen Sachen zu trocknen.


Am nächsten Morgen haben wir uns dann nochmals zur Tara Brücke begeben. Es gab zwei waghalsige in der Familie, die sich mit der Zip-Line über die Tara gestürzt haben. Ich hab mir das lieber von weitem angesehen :-)

Weitr ging es nun wieder zurück die Tara entlang Richtung Crna-Gora und Kolasin. Ziel war die Hauptstadt Podgorica, bzw. Ein Stellplatz am Fluss etwas außerhalb. Da der Platz aber leider nicht sonderlich schön und es noch recht früh war, sind wir einfach weiter ans Meer gefahren. Eine kleine Pension im Ort Buljarica sollte unser Stellplatz für zwei Nächte sein. Die Pension war fest in der Hand eines polnischen Motorrad-Clubs und wir hatten einen super Platz, quasi direkt am Steinstrand. Wir konnten also vom Sprinter direkt zum Schnorchel gehen und den Sonnenuntergang genießen. 10 € war der Tagespreis für unseren Platz inkl. Toilette und Dusche. Da kann man garnicht meckern zumal die Besitzer auch sehr sehr freundlich waren. Am nächsten morgen sind wir zu Fuß ins Dorf und von dort mit dem Taxi ins Nachbarörtchen gefahren. Hier war mal wieder richtig Trubel angesagt. Nach einem leckeren Mittagessen und ein wenig schlendern durch die Stadt ging es mit dem Taxi (5 €) wieder zurück.


Nun ging es immer weiter über die M-1 in Richtung Bar. Den Janosch am Basketball-Stadion geparkt und los ging es in die Stadt. Wir brauchten noch ein paar Klamotten und einen Supermarkt für neues Wasser. Die Stadt ist keine Schönheit, aber man konnte auf jedenfall mal ein wenig durch die Straßen schlendern und ein paar Dinge besorgen. Am frühen Nachmittag gings weiter nach Ulcinj. Hier hatten wir in der Park4Nigt App gesehen, dass es eine kleine alternative Strandbar gibt an der man übernachten kann. So sitze ich nun hier und schreibe den Block, mit Kaffe und Blick auf das Meer. Eine Schildkröte sitzt neben mit und schaut interessiert zu. Der Tipp mit der Bar ist wirklich klasse gewesen. Der Besitzer und seine Leute sind ganz entspannt drauf, man kann für kleine Mark lecker Essen und trinken (fangfrische Dorade :-)). Rechts und Links sind große Urlaubsresorts, die auch wunderbare Animation und Live-Musik, bis spät in die Nacht darbieten :-(

Aber es gibt durchaus schlimmeres. Wir haben hier einen wunderbaren Tag am Strand und eine angenehme Nacht verbracht. Heute fahren wir noch ein Stück und über die Grenze nach Albanien zur Stadt Shkoder am gleichnamigen Shkodar-See. Dieser ist berühmt für seine Seerosenfelder, die wir auch schon im Vorbeifahren bewundern konnten.

Dem Süden entgegen

18.07.2021 17:37

Kroatien, Bosnien und ab nach Montenegro

Weiter geht die Reise und wir verabschieden uns von unseren Freunden in Lopar. Wir fahren südlich zur Fähre, die uns von Rab runterbringt. Ein kurzes Stück Richtung Zadar und dann gehts ab in die Berge. Unser Weg führt uns über die D25 Richtung Gospic und weiter über die D50 zu einem kleinen See. Hier gibts eine kurze Pause mit einer Schwimmeinlage, bevor wir uns auf den Weg Richtung Knin machen. Hier besuchen wir die Kricic Wasserfälle und auch hier wird natürlich kurz gebadet :-) Über Schotterstraßen geht es nun weiter zu unserem Platz für die Nacht. Wir hatten uns was an einem kleinen Fluß rausgesucht, aber leider war dieser ausgetrocknet. Naja was solls, geschlafen werden muss ja trotzdem. Richtig schön, mitten im Wald und abseits jeglicher Campingplätze. Eine Genugtuung nach dem Trubel in Lopar.

Ab jetzt werden die Straßen auch deutlich abenteuerlicher. Wir schlängeln uns den "Fluß" Kricic entlang und finden unterwegs eine Schildkröte, die seelenruhig vor uns über den Schotter läuft. Unser erstes Ziel für diesen Tag ist die Quelle der Cetina. richtig klasse, wie das Wasser hier aus der Erde kommt. Hierfür hatte ich die Drohne mitgenommen. Und es hat sich gelohnt. Nach einen kurzen Bad im 7 Grad warmen Wasser ging es weiter Richtung Sinji und der Bosnischen Grenze. Unterwegs hat uns ein richtig heftiges Gewitter mit ordentlich Hagelberwischt. Das haben wir einfach unter einem großen Baum abgewettert. Das Ergebnis war, dass unser Janosch aussah, als ob wir frisch von einem Schützenfest kommen. Alles hing voller Blätter und Äste :-)

An der Grenze wurden mal wieder nur kurz die Pässe kontrolliert und auf den digitalen Impfpass geschaut, dann konnten wir direkt weiterfahren. Beim Städtchen Bukova Gora fuhren wir an den See Busko. Hier haben wir einen wirklich traumhaften Stellplatz gefunden. Hier gings natürlich wieder einmal ins Wasser. Da wir komplett alleine waren und es offensichtlich ein Dienstag gewesen sein muss... Naja, Oli wird schon wissen was gemeint ist :-)

Leider war der Bereich um den See recht stark vermüllt. Das ist immer wirklich sehr schade, es war bisher leider auch nicht die einzige Stelle die derart vermüllt war. Wir können das nicht nachvollziehen. Man hat die schönsten Strände und Plätze und alles ist voller Müll. Warum? Wir finden keine richtige Antwort drauf und versuchen soweit es geht den Müll zu vermeiden oder die Plätze an denen wir sind aufzuräumen.

Eigentlich hatten wir vor, Bosnien am nächsten Tag wieder zu verlassen. Aber wir haben die Route etwas umgeplant, sofern man das planen nennen kann, und werden noch eine Nacht in Bosnien verbringen und im Norden von Montenegro über die Grenze fahren. Also führte unser Weg zunächst nach Mostar. Hier hatten wir den Eindruck im Orient gelandet zu sein. Kleine Gassen mit Basarständen, Cafes und jede Menge Menschen. Eine wiklich nette Abwechslung. In der Stadt verteilt stehen überall alte, verlassene und verfallene Häuser, in denen sich die Natur ein Stück der Stadt zurückholt. Also alles voller "Lost Places".

Gegen Nachmittag machten wir uns auf den Weg  zur Kleinstadt Bojista. Hier gibt es einen Angelsee mit unzähligen kleinen Spots an denen man wunderbar eine Nacht verbringen kann. Von hier aus ging es dann Richtung Grenze. Aber alleine der Weg hierhin war echt abenteuerlich. Die Straßenbaukunst und vor Allem die Brückenbaukunst der Bosnier ist nicht zu verachten. So manches Mal habe ich mich echt gefragt ob ich da mit unserem Sprinter wirklich drüber fahren soll. Aber 40-60 km wieder zurückfahren ist ja auch keine Option. Also Augen auf und durch... Die Grenzbrücke zischen Bosnien und Montenegro nahe dem Dorf Tecici war echt der Hammer (siehe Foto). Abends führte uns der Weg nach Pluzine, wo es den angepeilten Campingplatz leider nicht mehr gab. Aber ein Local kam und sammelte uns ein und meinte wir können bei Ihm auf dem Parkplatz stehen. Eigentlich vermieten sie kleine Häuschen an Wanderer, aber das wäre ja egal. Also für 10 € konnten wir dort stehen, Sanitäranlagen und sogar die Waschmaschine nutzen. Das ist doch OK!

Navigation:

Wir navigieren grundsätzlich mit OSM (Open Street Map). Die Karten sollte man sich natürlich zuvor heruntergeladen haben, dann stehen diese überall zur Verfügung. In der App kann man super die Grundeinstellungen vornehmen, die man haben möchte. Wenn wir unterwegs sind haben wir immer Autobahnen und Mautstraßen vermeiden eingeschaltet. Dann noch Höhe und Gewicht des Fahrzeugs und fertig ist die Navigation über kleine, kleinste und wirklich abgelegene Regionen. So sieht man wirklich was vom Land. Es gibt noch eine Menge weitere Vorteile, die ich noch in einem gesonderten Artikel vorstellen werde. In Kombination mit Park4Night findet man so gute Stellplätze, die hier im Balkan auch definitiv nicht überlaufen sind, anders als es in Norwegen der Fall war.


Und eine Sache noch zum Schluß, der Balkan ist die Region der Golf II. Man fühlt sich echt in vergangene Jahre versetzt. Die fahren hier überall. Unglaublich :-)

Kroatien, Bosnien und ab nach Montenegro

17.07.2021 08:03

Lopar

Am nächsten Morgen verließen wir den schönen Platz rechtzeitig. Nach dem Einkauf ging es auf die Fähre Richtung Rab. Nach gut 1,5 Std. fahrt kamen wir auch schon in Lopar an, wo Jacky und Holger, vor allem aber deren Kinder auf unsere warteten. Also einchecken auf dem riesigen Campingplatz und alles parken. 

Das war die reinste Reizüberflutung für unsere Jungs hier. Überall Dinge die man sich ausleihen kann, die man kaufen kann und wofür man Geld braucht. Also war der Satz der nächsten Tage schnell gefunden: "Papa, kannst du mir Kuna geben?"

Wir haben schöne drei Tage hier verbracht, waren in einer kleinen Bucht schwimmen und schnorcheln und vor allem Klippenspringen. Das war wirklich geil! Es gab einen kleinen Ausflug nach Rab. Hier haben wir die schöne Stadt besichtigt und die örtlichen Busverbindungen ausprobiert. Schön war einfach, dass die Städte alle nicht so überfüllt waren.

Celine war auch im gleichen Ort Ihr Patenkind besuchen und so haben wir auch noch zusammen ein Bier getrunken, was wir zuhause irgendwie nie hinbekommen.

Rab

14.07.2021 17:52

Von der Bergen durch die Höhle zum Meer

Nun geht es weiter Richtung Süden. Wir verlassen den Campingplatz über die 209 Richtung Berge. Weiter geht es über weitere kleine und kleinste Straßen, durch das schöne Sloweinen, weiter Richtung Postojna. Hier liegt die wohl beeindrucknste Tropfsteinhöhle Europas. So etwas haben wir noch nicht gesehen. Ich, für meinen Teil, brauche auch nie wieder in eine Tropfsteinhöhle gehen, denn geiler kann es nicht werden. Ja, das Ganze ist sehr touristisch ausgeschlachtet und auch echt kein Schnapper (5 Personen inkl. Führung und Besuch der Grotten-Olme: 134,00€), aber das macht man nur einmal, ähnlich wie damals bei der Wal-Safari. Wirklich beeindruckend. Vorallem die Größe. Man wird per Eisenbahn in die Höhle eingefahren und hat dann ca. eine Stunde Führung mit einer Slowenin, die wirklich gut auf deutsch Details zu den Steinen und der Entstehung der Höhle berichtet. Also wer die Möglichkeit hat, sollte den Abstecher wagen, es lohnt sich wirklich!

Nach einem leckeren "Cave-Burger" haben wir uns entschlossen dann doch vorerst Slowenien zu verlassen und uns weiter Richtung Süden zu begeben. Es steht an Jacky, Holger und den ganzen Rest der Family zu besuchen. Aber bevor das so ist, fahren wir ganz entspannt nach Kroatien ein. Kurz wurden die Pässe gesichtet und der Grenzer wünschte uns noch eine gute Reise. So sind wir Abends gegen 17 Uhr auf Krk angekommen und da der Campingplatz 75,00 € aufrufen wollte haben wir uns per Park4Night einen schönen Stellplatz an einem kleinen Hafen ergattert. Tolle Aussicht auf Riejka und einen traumhaften Sonnenuntergang gab es Gratis dazu!

Und während ich hier, bei 32 Grad im Schatten, sitze und die letzten Tage niederschreibe, erreichen uns wirklich schreckliche Bilder von zu Hause. Das kleine Flüsschen Leppe ist bei uns über die Ufer gekommen. Die Keller meiner Oma und auch der anderen Nachbarn stehen unter Wasser. Wir haben schon viele Hochwasser an der Leppe erlebt, aber die Bilder sind wirklich unglaublich. Ich danke euch allen, die so tatkräftig bei meiner Oma und bei mir und bei allen Anderen helfen. Ihr seid die Besten. So geht Nahbarschaft! Wir sind sehr dankbar euch zu kennen!

Berge, Höhle und Meer

DANKE!
14.07.2021 17:08

Weiter die Soca entlang

Morgens ging es also weiter über die 203 immer der Soca entlang zur kleinen Stadt Kobarid. Hier schnell die Vorräte im heimischen Supermarkt gefüllt dann sollte es eigentlich auf den Campingplatz in Kobarid gehen, da aber der Zugang zum Fluss recht doof war, haben wir uns kurzer Hand entschieden, dass wir doch weiterfahren und zwar zum Bohinjsko See. Hier gibt es am Enge (genau in Ukanc) einen tollen Campingplatz (Kamp Bohinji). Leider kamen wir erst gegen 17 Uhr dort an und wir haben keinen Stellplatz mehr bekommen. Die freundliche Dame sagte uns, wir sollen morgen früh, am besten vor 10 Uhr wiederkommen, um einen Platz zu bekommen. Das haben wir dann auch gemacht, also erstmal 12 Kilometer zurück nach Bohinjska Bistrica und dort auf den großen Campingplatz. Naja war nicht so richtig was für uns, dafür gab es Abends einen Alleinunterhalter, der uns mit alpiner Volksmusik den Abend versüßt hat :-)

Am nächsten morgen also früh raus uns rechtzeitig zurück nach Ukanc. Da haben wir dann auch einen guten Platz ergattert und haben den Tag mit Stand up Paddeling, Schnorcheln und Schwimmen verbracht.

Leider war dies auch ein Abend mit viel Trauer, denn unser kleiner Kater Findus ist leider gestorben. Da waren alle natürlich sehr sehr traurig. :-(

Hier gibts zur Erinnerung auch ein kleines Video das Fynn erstellt hat. Der Kater war sein bester Freund...

Soca - Krn See

10.07.2021 19:18

Soca Tal

Wir bleiben noch etwas im Soca Tal. Es ist einfach klasse hier. Der Fluss ist traumhaft schön und ist wunderbar gefärbt. Hier kann man so viel sehen und machen. Wir fahren ein paar Kilometer Fluss abwärts auf einen kleinen Parkplatz an einer Wanderhütte, ein kleiner Spaziergang zum Krn-See steht an. Wir verwenden das Wort "Wandern" einfach nicht mehr, denn die Jungs finden das garnicht so gut. Also packen wir Wasser und Badesachen ein und ziehen gegen den Berg. Was dann kam, hat uns schon überrascht, gut 800 Höhenmeter auf knapp 4 km. Und es war wirklich ordentlich warm. Nach guten 3 Stunden kamen wir zur Berghütte wo es Eis und kühles Bier gab. Noch ca. 800m weiter und wir gelangten zum Krn-See. Gut, dass wir etwas später los gegangen sind, denn jetzt hatten wir den See für uns alleine. Traumhaft liegt der See auf ca. 1.500m in einer Senke. Nach einer schönen Pause machten wir uns aber wieder auf den Rückweg, denn Bergab ist auch nicht gerade weniger anstrengend...

Abends, zurück an der Soca, gings zum Klippen-Springen. Der Fluss war an der Stelle richtig Karibik-Blau gefärbt und atemberaubend geformt. Abends ging es auf den nächsten Campingplatz für die Nacht.

Die Kosten hier sind schon recht hoch. Nicht nur auf diesem, sondern auf allen Plätzen, die wir bislang besucht haben. Unter 43 € war nichts zu machen. Klar, wir sind mit 5 Personen und nem großen Fahrzeug unterwegs, aber die Preise sind wir von unseren letzten Reisen so nicht gewohnt. Aber damit haben wir bereits gerechnet. Frei stehen ist in den Nationalparks nicht erlaubt und wird streng kontrolliert und geahndet. Wir werden mal sehen, wie es sich in Kroatien darstellt. Wie dem auch sei, Slowenien ist ein traumhaftes Land mit super freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Uns gefällt es hier wirklich gut. wir freuen uns schon auf die kommenden Tage.

Soca Tal

08.07.2021 08:52

Wie man sein Fahrzeug quält...

Morgens ging es erstmal los den örtlichen Bäcker ausfindig zu machen. Ihr findet in an der Jenner-Talstation... Nach dem Frühstück ging es zunächst ins Testzentrum. Die Jungs einmal vorsorglich testen lassen. Aber unterm Strich hätten wir das auch sein lassen können... Wir haben die Test nie gebraucht.

Vom Königsee ging es über die B 305 durch Berchtesgaden, in Unterau dann über die B 319 mit 24% Steigung rüber nach Österreich (Hallein). Hier dann immer auf Bundesstraßen, wir hatten keine Lust auf Autobahnen, über die B 99 (Ober- und Untertauern, Gmünd mit kurzem Zwischenstopp und Villach) bis zum Wurzenpass. In Sloweinen angekommen gabs mal wieder eine kleine Schwimmpause, denn es war mittlerweile richtig heiß geworden. Aber wir hatten noch das Ziel ins Soca-Tal zu kommen. Also schnell weiter über die 206 über den Ruska cesta. Das war schon echt quälerei für unseren Janosch. Mit 7m Länge wurden die Kehren doch recht eng und Leitplanken waren auch kaum zu finden. Hoch ist ja das Eine, runter aber was ganz Anderes. Also ging es stellenweise nur im ersten und zweiten Gang den Pass wieder hinunter. Und die Bremsen waren trotzdem ordentlich heiß gelaufen. Aber nach ein paar Kilometern am Fuße des Passes fuhren wir auf den Triglav Campingplatz ein und hatten einen super schönen Platz direkt an der acht Grand warmen Soca. Der Triglav Camping ist echt zu empfehlen. Neueste Sanitär Anlgen und super freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Hier kann man gute die eine oder andere Nacht verbringen!

Los gehts...

08.07.2021 08:57

Los gehts

Endlich geht es Los!

Noch schnell eine letzte Sitzung Krankengymnastik abgehalten und ab nach Hause. Die letzten Kleinigkeiten in den Janosch packen und von Oma und den Tieren verabschieden.

Unser Weg führt und zunächst über die A4 und die A45 Richtung Süden. Aber es hat geschüttet wie aus Eimern. Bis kurz hinter Würzburg war es echt die Hölle zu fahren. Stellenweise mit max. 50 Kmh. Aber dann wurde es endlich besser und auch noch richtig warm. In Nürnberg gabs einen kleinen Zwischenstopp beim örtlichen Baumarkt. Den neuen Grill schnell verstaut und weiter gehts. Kurz hinter München dann ein Unfall und eine nette Umleitung direkt vorbei am Chiemsee. War jetzt auch nicht das schlechteste. An einem kleinen Parkplatz auf einer Nebenstraße musste ich das Navi kurz nochmal neu einstellen, da haben wir per Zufall einen wunderschönen Wasserfall entdeckt. War ja klar, dass es nicht lange gedauert hat, bis der Erste von unseren Jungs drin war. Bei den Temperaturen aber auch echt verständlich. 

Gegen 20.30 Uhr erreichten wir das Schönau am Könisgsee. Da der Campingplatz bereits nicht mehr geöffnet war und wir die Kinder zuvor auch hätten Testen lassen müssen, sind wir kurzerhand auf den Stellplatz direkt gegenüber des Campingplatzes gefahren. Wunderbar der Platz. Echt sehr zentrumsnah und mit vielen netten Leuten. Abends noch schnell einmal in den Königsee gesprungen und dann ab ins Bett. War doch recht anstrengend der Tag.

24.06.2021 20:58

Zwischenziele

Nun sind schon wieder einige Tage ins Land gegangen und wir haben auch schon einiges geschafft. Der Dachträger wurde erweitert (Danke Inga :-)). Hier folgen in kürze noch Bilder unter "Die Fahrzeuge". Dann haben wir den Heckträger montiert und daran eine Zarges-Box Halterung gebaut. Vielen lieben Dank Flo. Die eine LED Bar ist fertig und einsatzbereit, leider werde ich es wohl nicht mehr schaffen die zweite zu montieren. Wie auch immer...

Dann kam die größte Neuerung: unser Dachzelt. Ja wir werden ein Dachzelt auf den Sprinter bauen. Die Kinder sind zu Groß um alle ins Auto zu packen.

Hier gibt es einen besonderen Hinweis und eine wirklich gute Empfehlung. Die Firma Niva-Power (www.niva-power.de) aus Zülpich. Ich habe mich lange nach Dachzelten umgesehen und überlegt, was wohl das geeignetste wäre. Ich wollte auf jedenfall eins aus Alu haben. Da die Höhe vom Sprinter ja eh recht hoch ist wollte ich, wenn man mal wieder durch den Busch fährt, nicht gleich die ganze Schale verbeulen oder gar zerstören. Ich habe dann das "Power-Camp Multi" geordert. Wir haben uns für die 1,2m Breite Variante entschieden. Zu bekommen ist auch eine Version in 1,3m. Das Zelt ist im eingeklappten Zustand gerade mal 20 cm hoch. Das ist klasse. ich will ja nicht noch Höher hinaus.

Heinrich Hardt steht einem mit Rat und Tat zur Seite und hat so viele andere Interessante Dinge in seiner Firma stehen. Besonders angetan bin ich von dem UAZ Bukhanka POWERCAMPER. Ein geiles Teil.

Also Termin machen und hinfahren lohnt sich...


Nun denn, das Zelt wird wohl Anfang kommender Woche montiert. Dann gibts wieder Neues zu sehen...

Morgen wird erstmal vernünftig Midsomar gefeiert.


Euch allen einen schönen Abend.

26.05.2021 21:41

Balkantour 2021

Nach eine Jahr Pandemie ist es endlich soweit. Der "Plan" für unsere Tour steht. Dabei ist die letzte große Reise noch immer und überall präsent. Und das ist ja auch genau das was wir wollten. Der Balkan stand eigentlich schon für letztes Jahr auf unserer Liste. Aber dieser Corona-Virus hat alles durcheinander gebracht. So sei es nun, dass wir dieses Jahr wieder losziehen.

Wir haben dieses Jahr fünf Wochen Zeit eingeplant und werden uns in die Hitze des Balkans werfen. Wir beginnen mit der Anreise über Nürnberg und werden wohl in den Alpen den ersten Stopp einlegen. Weiter gehts für ein paar Tage nach Slowenien. Hier gibt es denke ich so einiges zu entdecken. Weiter über Kroatien, Montenegro und Albanien nach Nord-Mazedonien und vielleicht Griechenland. Mal sehen wo es uns gefällt, da bleiben wir länger..

Mal sehen wohin uns die Straßen tragen...

Jetzt heißt es aber schnell sein. Wir wollen am Sprinter noch so einiges verändern und umbauen. Ja wir haben Ende Mai und am 7. Juli soll es losgehen. Das wollen wir ändern: Heckleiter abbauen und durch eine Seitenleiter ersetzen, Heckträger montieren, Roof-Rail erweitern und umbauen, Dachzelt montieren, Frontbügel montieren und zwei LED Bars montieren, Mud-Flaps montieren und einige Kleinigkeiten im Innenraum anpassen. All die Infos dazu bekommt ihr unter "Die Fahrzeuge".